Einführung in das Motorrad-Camping
10. September 2026 · Admin · 4 Min. Lesezeit

Das Motorrad ist definitiv eines der Fahrzeuge, die sich am besten an die Natur anpassen. Es ist auch eines der Dinge, die das Reisen in der Natur am freiesten machen. Aus diesem Grund steht es ganz oben auf der Liste der von Alleinreisenden geschätzten Campingausrüstung.
Das Umgekehrte stimmt ebenfalls relativ. Viele Biker lieben es, solo, freigeistig und mitten in der Natur zu sein. Deshalb bevorzugen sie Camping und Mikro-Abenteuer.
Auch ich fahre mit dem Motorrad zum Camping und werde in diesem Artikel ein wenig über meine Erfahrungen berichten.
Zunächst einmal muss man sich darauf vorbereiten, dass die Ladekapazität eines Motorrads nicht so groß ist wie die eines Wohnwagens oder Autos. In diesem Sinne ist meine andere Empfehlung, eine Planung für eine Person pro Motorrad (ohne Sozius) vorzunehmen. Angesichts des Gewichts der Campingausrüstung und des nach hinten verschobenen Schwerpunkts ist es nicht nötig, ein Motorrad zusätzlich mit einem Sozius zu belasten.
Wenn wir all dies berücksichtigen, werfen wir einen Blick darauf, was ich mit zum Camping nehme. Diese können natürlich nach Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen gestaltet werden.
1 - Zelt
Ich benutze ein einfaches Einmannzelt. Es gibt mehrere Gründe, warum ich mit einem Einmannzelt campen gehe:
- Dies ist mein einziges Zelt, und manchmal campe ich auch mit meiner Partnerin.
- Ich habe Klaustrophobie; ich kann nicht einmal Einmannzelte betreten. Selbst in einem Zweimannzelt schlafe ich unruhig.
- Nachts kann ich die gesamte Ausrüstung, einschließlich des Topcase, mit in das Zelt nehmen.
2 - Isomatte(n)
Zu meinem letzten Motorrad-Campingausflug habe ich zwei Matten mitgenommen. Eine ist eine klassische, im Akkordeon-Stil faltbare Matte aus Schaumstoff. Der Grund, warum ich Akkordeon statt Rolle bevorzuge, liegt rein am Packmaß. Rollen nehmen viel Platz weg, wenn man sie nicht stramm aufwickelt. Wenn die Halterungsriemen nicht gut sind, dehnen sie sich stark aus.
Die zweite ist eine Luftmatratze. Da ich das erste Mal eine Luftmatratze benutzen würde, vertraute ich ihr nicht ganz und nahm die klassische Matte vorsichtshalber mit. Die Luftmatratze bot jedoch einen völlig ausreichenden Untergrund. Ein weiterer Grund für das Mitnehmen der klassischen Matte war, die Luftmatratze vor spitzen Fremdkörpern auf dem Boden zu schützen.
3 - Aufblasbares Kissen
Eine zusätzliche Komfortquelle, bei der ich kein Problem sehe, sie mitzunehmen, da sie sehr wenig Platz einnimmt.
4 - Klappstuhl
Wieder ein Komfortprodukt. Einen ausreichend kleinen Klappstuhl im hinteren Koffer des Motorrads zu verstauen, ist überhaupt nicht schwer.
5 - Kochausrüstung
Da die Regeln für das Feuer machen auf Campingplätzen in Deutschland variieren, besteht meine gesamte Ausrüstung aus einem kleinen Gaskocher mit Kartusche, einem Metallbecher zum Wasserkochen und einem Besteckset. Je nach Situation können Teller und Töpfe hinzugefügt werden.
6 - Verbrauchsgüter
Zuallererst versuche ich, mindestens 3 Liter Wasser mitzunehmen. Das kann mich einen Tag lang versorgen, falls ich keinen Laden finde.
Für mein letztes Camp habe ich gefriergetrocknete, verpackte Lebensmittel mitgenommen. Ehrlich gesagt sind sie viel besser geworden als erwartet, und ich werde das in Zukunft wahrscheinlich fortführen.
Sachen, die den Tag retten wie Kaffee, Kekse und Cracker, können ebenfalls hinzugefügt werden.
7 - Schlafsack
Damit ich in den kühlen Nächten Deutschlands bequem schlafen kann – da ich nichts sehr Hochwertiges nutze –, habe ich mir zusätzlich einen Kompressionssack gekauft. So gewinne ich Platz am Motorrad.
8 - Kleidung
Besonders bequeme Schuhe zum Anziehen nach dem Absteigen vom Motorrad, Jogginghosen usw. müssen unbedingt dabei sein.
Ein weiterer Punkt, auf den man beim Motorrad-Camping achten muss, ist die Entfernung.
Die allgemeine Meinung für eine Motorradtour zur Wahrung von Genuss und nachhaltiger Leistung ist, das Limit von 400 km / 4 Stunden Fahrzeit pro Tag nicht zu überschreiten. So bleibt die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten und die Tour wird zu einer Genussfahrt statt zu einer Tortur.
Wenn es um Camping geht, ist es sinnvoll, dieses Limit zu überdenken, da ein beladenes Motorrad und das Manövrieren eine größere körperliche Belastung bedeuten. Daher ist es klug, die Entfernungen zwischen den Unterkünften kürzer zu halten und Dehydration sowie Ermüdung durch regelmäßige Pausen vorzubeugen.
Kehren Sie nun zur Startseite zurück und beginnen Sie mit der Planung Ihres nächsten Motorrad-Campingabenteuers!

